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Oberbergische Gesellschaft CJZ e.V.

Oberbergische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V.
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Marc Chagall: „Ich las die Bibel nicht, ich träumte sie!“

Chagalls Bilder erlätuert von Iris Traudisch, Kunst- und Religionspädagogin

10. Juli 2013

Paul-Schneider-Haus - 19.39 Uhr
Hindelanger Straße, Oberwiehl


Fast jeder hat schon einmal Bilder von Marc Chagall gesehen. Besonders berühmt sind seine Fensterbilder in der Synagoge der Hadassa-Klinik in Jerusalem. In zwölf Fenstern hat Chagall den zwölf Söhnen Jakobs, die den jüdischen Stämmen die Namen gaben, eine Gestalt gegeben. Jedes Bild ist durch die Farbgebung und die Linienführung einzigartig und unverwechselbar. Das Außenlicht von Jerusalem läßt die Bilder strahlen, und durch eine Vertiefung im Fußboden kann man gar nicht anders, als in großer Ehrfurcht  hinaufzuschauen.

Nicht minder beeindruckend ist auch Chagalls Wandteppiche in der Knesseth, auf denen er die Geschichte des jüdischen Volkes darstellte. Und ebenso faszinierend sind gewiß die Kirchenfenster in der Mainzer St. Stephan-Kirche, einem Spätwerk von Chagall. Darüber hinaus hat Chagall viele weitere bibilische und der jüdischen Tradition zugehörige Motive in seiner Malerei verarbeitet.